Eine Garde aus einem Mann: Die Meenzer Jägergarde
Die kleinste Fastnachtsgarde in Mainz hat genau ein Mitglied. Die erste Uniform entstand aus einer Feuerwehruniform und Jägermeister-Bierdeckeln.
Die Meenzer Jägergarde hat genau ein Mitglied. Aufnahmestopp gilt seit der Gründung 2014. Mit 2,04 Metern Körpergröße ist sie nicht nur die kleinste Garde der Mainzer Fastnacht (ein Mitglied), sondern auch die mit der größten Durchschnittsgröße.
Von Jägermeister zur Garde
Am Anfang stand kein Fastnachtsgedanke, sondern eine Jägermeister-Sammlung. Die erste Uniform war eine umgearbeitete Feuerwehruniform. Die Schulterklappen bestanden aus Jägermeister-Bierdeckeln. Die Firma Mast-Jägermeister SE hat die Nutzung offiziell genehmigt.
Hommage und Persiflage
Die Garde marschiert beim Neujahrsumzug der Garden zwischen Formationen mit 50, 100 oder 200 Mitgliedern. Sie veranstaltet Ordensempfänge, vergibt den „Mainzer Hirsch“ als Anti-Orden und pflegt alle Rituale der großen Garden. Nur eben allein. 2020 nahm sie erstmals am Rosenmontagszug teil. Das Konzept funktioniert als Hommage an die Mainzer Gardetradition und gleichzeitig als deren freundliche Persiflage.
Gut zu wissen
Die Meenzer Jägergarde ist eine 2014 gegründete Ein-Mann-Fastnachtsgarde. Sie besteht aus einem einzigen Mitglied und versteht sich als Hommage an die Mainzer Gardetradition und gleichzeitig als Persiflage darauf.
Die Garde entstand 2014 aus einer Jägermeister-Sammelleidenschaft. Die erste Uniform wurde aus einer umgearbeiteten Feuerwehruniform gebaut, die Schulterklappen aus Jägermeister-Bierdeckeln gefertigt.
Der Mainzer Hirsch ist ein Anti-Orden, den die Jägergarde verleiht. Er steht in der Tradition der Fastnachtsorden, nimmt sich dabei aber selbst nicht zu ernst.