Fun Facts zur Mainzer Fastnacht

Kuriose Fakten, Insider-Wissen und überraschende Geschichten rund um die Meenzer Fassenacht. Dinge die nicht jeder weiß.

Die Goldisch Gardinscher: Mainz' erste Frauengarde

Eine Schnapsidee, ein Kleines Schwarzes und eigene Orden aus Handarbeit. Seit 2014 mischen die Gardinen die Mainzer Fastnacht auf.

Warum die 11 die Narrenzahl ist

Die 11 steht zwischen den 10 Geboten und den 12 Aposteln. Seit dem Mittelalter gilt sie als Zahl der Sünde und prägt die Mainzer Fastnacht bis heute.

Die Schwellköpp: 25 Kilo Pappmaché auf dem Kopf

Seit 1927 laufen überlebensgroße Figuren mit riesigen Köpfen durch den Mainzer Rosenmontagszug. Jeder Kopf wiegt rund 25 Kilo.

Mainz bleibt Mainz: Die älteste TV-Unterhaltungssendung Deutschlands

Seit 1955 überträgt das deutsche Fernsehen Fastnacht aus dem Kurfürstlichen Schloss. Die Sendung erreicht bis heute ein Millionenpublikum.

Die Haubinger werfen Käse statt Kamelle

Beim Mainzer Rosenmontagszug fliegen normalerweise Bonbons und Schokolade. Die Haubinger werfen seit Jahrzehnten Mainzer Handkäse.

Weck, Worscht un Woi: Das Nationalgericht der Narren

Artikel 8 des Närrischen Grundgesetzes erklärt Weck, Worscht un Woi zum Nationalgericht. Ein Brötchen, eine Fleischwurst und ein Schoppen Wein.

Die Mülltonne statt Rednerbütt: Alternative Fastnacht in Mainz

Neben der klassischen Saalfastnacht gibt es in Mainz eine lebendige Szene aus Kneipenfastnacht, Poltersitzungen und Kabarett.

Das Närrische Grundgesetz der Mainzer Fastnacht

Jedes Jahr am 11.11. wird auf dem Schillerplatz das Närrische Grundgesetz verlesen. Es regelt Narrenruf, Nationalgericht und Schunkelpflicht.

Eine Garde aus einem Mann: Die Meenzer Jägergarde

Die kleinste Fastnachtsgarde in Mainz hat genau ein Mitglied. Die erste Uniform entstand aus einer Feuerwehruniform und Jägermeister-Bierdeckeln.

Der Fastnachtsbrunnen: 200 Figuren auf 9 Metern

Seit 1967 steht der Fastnachtsbrunnen am Mainzer Schillerplatz. Über 200 Bronzefiguren auf fast 9 Metern Höhe machen ihn zum steinernen Wahrzeichen der Mainzer Fastnacht.

Warum die Ranzengarde früher 2 Zentner wiegen musste

Die älteste Fastnachtskorporation in Mainz verlangte ein Mindestgewicht von 100 Kilo und einen Taillenumfang von 1,50 Metern. Das hatte einen Grund.

Wie ein Motivwagen für den Rosenmontagszug entsteht

Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Wagen vergehen Monate. Die finale Karikatur steht oft erst fünf Tage vor dem Zug.

Wie der Name "Eiskalte Brüder" entstand

Bei einem Streit über den Vereinsnamen ging 1893 der Ofen aus. Der daraus entstandene Kommentar wurde zum Vereinsnamen.

Was nach Aschermittwoch passiert

Die Mainzer Fastnacht endet am Aschermittwoch. Doch die Vereine arbeiten das ganze Jahr.

Eine Hundestaffel aus Holzdackeln beim Rosenmontagszug

Die Dalles-Ehrengarde aus Budenheim marschiert mit Holzdackeln durch den Mainzer Rosenmontagszug. Die Hundestaffel sieht aus wie echt, bellt aber nicht.

Warum Fastnachtsorden nicht verkauft werden

In Mainz ist der Verkauf von Fastnachtsorden verpönt. Orden werden verliehen, nie gekauft.

Die Äsculap-Garde: Deutschlands einzige Medizinergarde

2019 gründeten fünf Mediziner die vermutlich einzige Medizinergarde der Welt. Geschworen wird nicht auf Hippokrates, sondern auf Jokus.

Warum heißt es Helau und nicht Alaaf in Mainz?

In Mainz ruft man Helau, in Köln Alaaf. Woher der Mainzer Narrenruf kommt und warum Alaaf in Mainz ein Fauxpas wäre.

Von der Steuben Parade in New York nach Mainz

Die Altstadtbauern wurden dreimal zur Steuben Parade nach New York eingeladen. In Mainz sagen sie: Wir sind keine Garde im herkömmlichen Sinne.

Warum beim Rosenmontagszug noch echte Pferde laufen

67 Pferde waren 2025 beim Mainzer Rosenmontagszug dabei. Die Tradition wird von immer weniger Garden aufrechterhalten.

Was ist eine Funzelsitzung?

Statt 1.000 Gäste nur 120. Die Funzelsitzungen der Jocus Garde in Kastel sind das Gegenteil einer Prunksitzung.

Warum heißt die Kleppergarde "Klepper"?

In Mainz gibt es zwei Kleppergarden. Der Name bedeutet bei jeder etwas völlig anderes.